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Protein in den Wechseljahren: Muskelerhalt ohne High-Protein-Hype

Warum Protein ab 40 plötzlich „mehr Sinn“ macht


Protein ist nicht nur Fitness-Thema. Es ist ein Baustein für:


  • Sättigung (weniger Snackdruck)

  • Muskelerhalt (Körperkomposition statt nur „Kilos“)

  • Regeneration (gerade wenn Schlaf nicht perfekt ist)



Die DGE nennt als Referenzwert für Erwachsene bis unter 65 Jahre 0,8 g Protein/kg Körpergewicht/Tag und ab 65 Jahren 1,0 g/kg/Tag.  Gleichzeitig empfiehlt die Menopause Society (NAMS) in einem Info-PDF für Midlife-Gewichtsthemen als praktische Orientierung 1,2 g/kg/Tag, um Muskelmasse besser zu unterstützen. 


Merke: Du brauchst keinen „High-Protein-Lifestyle“. Du brauchst regelmäßiges Protein in realistischen Mahlzeiten.
Proteinreiche Ernährung ist besonders in den Wechseljahren wichtig.
Proteinreiche Ernährung ist besonders in den Wechseljahren wichtig.

  • Ziel: Protein zu jeder Hauptmahlzeit

  • Nutze einfache Portionierungsregeln statt Tracking

  • Setze auf Lebensmittel, nicht auf „High-Protein“-Marketing




Wie viel Protein ist „praktisch genug“?


Die Spannbreite hängt von Ziel, Aktivität, Gesundheit und Alter ab. Für viele Frauen 40–65 ist ein sinnvoller Start:


  • Nicht „maximal“, sondern konsequent

  • Nicht „perfekt“, sondern verteilt über den Tag zu jeder Mahlzeit



Wenn du Erkrankungen (z. B. Nierenerkrankungen) hast: Deine Proteinaufnahme bitte ärztlich/therapeutisch abstimmen lassen.


Pflanzliche Proteinquellen kombinieren einen hohen Eiweißgehalt mit wertvollen Ballaststoffen
Pflanzliche Proteinquellen kombinieren einen hohen Eiweißgehalt mit wertvollen Ballaststoffen

3 Portionierungsregeln (ohne Kalorienzählen)


Regel 1: „Eine klare Proteinquelle pro Mahlzeit“


Beispiele:


  • Skyr/Quark/Joghurt natur

  • Eier

  • Fisch

  • Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen)

  • Tofu/Tempeh

  • mageres Fleisch (wenn du es isst)


Regel 2: „Protein zuerst, dann der Rest“

Gerade wenn Appetit schwankt: Starte mit der Protein-Komponente, dann Gemüse/Beilage.



Regel 3: „Frühstück entscheidet den Tag“

Wenn morgens nur „schnell süß“ ist, wird der Nachmittag oft schwer. Ein proteinreiches Frühstück stabilisiert den Tag – ohne dass du kämpfen musst.


Merke: Wenn du dich mittags schon nach Snacks sehnst, liegt das Problem oft beim Frühstück.


Lebensmittel statt hochverarbeitete Produkte: der entspannte Weg


Viele schaffen den Bedarf bereits mit normaler bewusster Ernährung. High-Protein-Produkte sind nicht automatisch „besser“ – sie sind oft nur teurer. Entscheidend ist die Qualität und Regelmäßigkeit der Basis. 



Kombi, die fast immer funktioniert: Protein + Ballaststoffe


Wenn du langfristig abnehmen willst (ohne Diätgefühl), ist diese Kombi Gold:


  • Protein macht satt

  • Ballaststoffe geben Volumen und Struktur




Dein nächster Schritt

Protein soll deinen Alltag leichter machen – nicht komplizierter. In der Beratung schauen wir: Was passt zu deinem Tagesablauf, deiner Verdauung und deinen Vorlieben?



FAQ


Muss ich Shakes trinken?

Nein. Shakes sind ein Tool, aber keine Pflicht. Eine bewusste Aufnahme über Lebensmittel kann ausreichen.


Kann Protein beim Abnehmen helfen?

Es unterstützt Sättigung und Muskelerhalt – beides erleichtert langfristige Veränderungen. 


Ich esse wenig Fleisch – geht das trotzdem?

Ja. Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Eier, Fisch oder pflanzliche Proteinquellen funktionieren sehr gut.

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